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Clever Geld sparen – 35 Tipps für deine Finanzen

In Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheiten, steigender Lebenshaltungskosten und volatiler Kapitalmärkte wird der bewusste Umgang mit Geld immer wichtiger. Doch clever Geld zu sparen bedeutet mehr als nur den Verzicht auf Konsum oder spontane Käufe. Es geht darum, finanzielle Entscheidungen strategisch zu treffen, systematisch Rücklagen zu bilden und Chancen zur Rendite- und Steueroptimierung gezielt zu nutzen.

Bewährte Finanz‑Spartipps zum Geld sparen

clever Geld sparen Tipps

Dieser Artikel zeigt dir 35 fundierte und praxiserprobte Wege, wie du dein Geld effizient managen, Vermögen aufbauen und langfristig finanzielle Unabhängigkeit erreichen kannst. Der Fokus liegt dabei ausschließlich auf Finanzthemen – von der Depotwahl über ETF-Sparpläne bis hin zur steueroptimierten Altersvorsorge. So entsteht ein modernes Sparsystem, das zu deiner Lebenssituation passt und echten Mehrwert schafft.

1. Geldreserve / Notgroschen auf Tages- oder Festgeldkonten anlegen

Sparguthaben auf dem Girokonto bringen keine Zinsen. Tagesgeldkonten bieten aktuell Zinsen zwischen 2–4 %, Festgeldkonten bei längerer Laufzeit sogar bis 4,5 %. Wer Geld mittelfristig nicht benötigt, kann von diesen sicheren Anlageformen profitieren. Achte beim Vergleich auf Einlagensicherung, Mindestanlagesummen und Konditionen. Durch automatische Zinseszins-Effekte steigert sich der Ertrag bei Wiederanlage.

2. Kredite umschulden / konsolidieren

Hohe Zinsen alter Kredite lassen sich durch Umschuldung reduzieren. Wer mehrere laufende Kredite hat, kann diese zu einem neuen, günstigeren zusammenfassen. Das spart nicht nur Zinsen, sondern reduziert auch die monatliche Belastung und bringt mehr finanzielle Übersicht. Wichtig ist der Vergleich der effektiven Jahreszinsen. Online-Kreditvergleichsportale helfen dabei, schnell bessere Konditionen zu finden.

3. Versicherungsvergleiche & Anbieterwechsel

Versicherungen gehören zu den typischen Fixkosten. Viele zahlen zu viel, weil sie veraltete oder überteuerte Tarife behalten. Ein regelmäßiger Vergleich von Haftpflicht-, Hausrat-, Kfz- und Berufsunfähigkeitsversicherungen lohnt sich. Neue Tarife bieten oft besseren Schutz für weniger Geld. Besonders effizient ist ein Vergleich über spezialisierte Portale mit digitalem Wechselservice.

4. Handy-, Internet- und Telefonverträge prüfen

Tarife ändern sich ständig, doch viele Nutzer bleiben in Altvertragen. Das kostet unnötig Geld. Wer regelmäßig Anbieter vergleicht oder in Verhandlung mit dem bisherigen Anbieter geht, kann oft 20–50 % der laufenden Kosten sparen. Viele Mobilfunkanbieter bieten Neukunden bessere Konditionen, die durch Rufnummernmitnahme und Wechselboni zusätzliche Ersparnis bringen.

5. Budgetplanung & Finanzübersicht erstellen

Wer nicht weiß, wohin das Geld fließt, kann schwer sparen. Eine klare Aufstellung von Einnahmen und Ausgaben (monatlich oder jährlich) hilft, unnötige Posten zu erkennen. Tools wie Excel-Tabellen, Haushaltsbuch-Apps oder Online-Banking-Tools bieten einen guten Einstieg. Ziel ist es, das verfügbare Einkommen gezielt einzusetzen und finanzielle Lecks zu stoppen. Nutze unseren Budget-Rechner.

6. Automatisches Sparen durch Aufrundung oder Zwischenkonten

Viele Banken bieten Features an, mit denen Zahlungen automatisch aufgerundet und der Differenzbetrag auf ein Sparkonto gebucht wird. Alternativ lassen sich Daueraufträge für Sparbeträge einrichten, die direkt nach Gehaltseingang auf ein anderes Konto fließen. So wird Sparen zur Gewohnheit, ohne dass man aktiv darüber nachdenken muss.

7. Cashback und Bonusprogramme gezielt nutzen

Beim Online-Shopping oder mit bestimmten Kreditkarten lassen sich Cashback-Systeme nutzen, bei denen ein Teil des Kaufbetrags zurückerstattet wird. Auch Payback, Miles & More oder FinTech-Apps bieten Boni bei bestimmten Partnern. Wer regelmäßig Angebote vergleicht und Cashback konsequent nutzt, spart auf Dauer signifikant. Ein sehr nützliches Tool dafür ist der Cashback Optimizer. Tipp: Das eingesparte solltest du nicht ausgeben sondern mit der Sparvestieren-Methode wieder investieren.

8. Impulskäufe vermeiden mit der 30-Tage-Regel

Vor allem bei höherpreisigen Anschaffungen empfiehlt es sich, eine Bedenkzeit von 30 Tagen einzuplanen. In dieser Zeit wird deutlich, ob der Wunsch wirklich notwendig ist oder nur ein momentanes Verlangen war. Diese Methode verhindert viele übereilte Ausgaben und fördert bewussten Konsum.

9. 50-30-20-Regel für Budgetverteilung anwenden

Eine einfache Methode zur Strukturierung von Einnahmen: 50 % für Grundbedürfnisse (Wohnen, Versicherung, Lebensmittel), 30 % für persönliche Wünsche und 20 % für Sparziele und Schuldenabbau. Diese Formel hilft insbesondere Einsteigern, ein gesundes Gleichgewicht zwischen Konsum und Sparen zu finden. Mehr zur 50-30-20-Regel.

10. Steuererklärung abgeben

Viele Menschen verschenken Jahr für Jahr Geld, weil sie keine Steuererklärung abgeben. Dabei erhalten Arbeitnehmer im Durchschnitt über 1.000 Euro zurück. Absetzbar sind u. a. Werbungskosten, Sonderausgaben, Kinderbetreuungskosten oder haushaltsnahe Dienstleistungen. Für viele lohnt sich die freiwillige Abgabe (Antragsveranlagung), sogar bis zu vier Jahre rückwirkend. Wer keine Lust auf Papierkram hat, kann auf Steuer-Apps oder Online-Lösungen zurückgreifen, die die Erklärung in weniger als einer Stunde ermöglichen.

Strukturierte Spar- & Anlageformen zum Geld sparen

11. Drei-Konten-Modell anwenden

Das Drei-Konten-Modell hilft, die privaten Finanzen systematisch zu organisieren. Man richtet drei separate Konten ein: ein Gehaltskonto, ein Konsumkonto und ein Sparkonto. Alle Einnahmen gehen aufs Gehaltskonto, von dort wird ein fester Betrag auf das Konsumkonto (für monatliche Ausgaben) und das Sparkonto (für Rücklagen) überwiesen. Das schafft Übersicht, verhindert übermäßige Ausgaben und fördert strukturiertes Sparen.

12. Fondssparplan ETF-Sparpläne einrichten + nutzen

Exchange Traded Funds (ETFs) sind eine kostengünstige und transparente Möglichkeit, langfristig Vermögen aufzubauen. Mit einem ETF-Sparplan investierst du regelmäßig einen fixen Betrag in einen breit gestreuten Indexfonds. Durch den Cost-Average-Effekt kaufst du bei niedrigen Kursen mehr Anteile. Diese Strategie eignet sich ideal für langfristige Sparziele wie Altersvorsorge oder Kapitalbildung.

13. Notgroschen aufbauen

Ein finanzieller Sicherheitspuffer schützt vor unerwarteten Ausgaben wie Autoreparaturen oder Jobverlust. Experten empfehlen, drei bis sechs Monatsgehälter als Notgroschen auf einem separaten, schnell verfügbaren Tagesgeldkonto zu halten. Das reduziert das Risiko, im Ernstfall auf teure Kredite zurückgreifen zu müssen.

14. Altersvorsorge frühzeitig starten

Je früher du mit dem Aufbau deiner Altersvorsorge beginnst, desto stärker wirkt der Zinseszins-Effekt. Neben der gesetzlichen Rente kannst du private Altersvorsorgeprodukte wie Riester-, Rürup-Rente oder eine betriebliche Altersversorgung nutzen. Besonders ETF-basierte Rentenversicherungen bieten eine gute Kombination aus Rendite und Flexibilität.

15. Kreditkarte mit Bonus- oder Cashback-Programm wählen

Viele Kreditkartenanbieter bieten Programme an, bei denen du für deine Ausgaben Punkte, Cashback oder Meilen sammeln kannst. Wer regelmäßig mit Karte zahlt und seine Rechnung pünktlich begleicht, kann so ohne Mehraufwand sparen oder Prämien kassieren. Wichtig: Nur nutzen, wenn man diszipliniert mit dem Einsatz umgeht.

16. Schulden abbauen nach der Schneeball- oder Lawinenmethode

Schulden bremsen den Vermögensaufbau. Mit der Schneeballmethode werden zuerst die kleinsten Schulden abbezahlt, was schnelle Erfolgserlebnisse bringt. Bei der Lawinenmethode werden zuerst die teuersten Schulden mit den höchsten Zinsen getilgt. Beide Methoden helfen, gezielt und motiviert schuldenfrei zu werden.

17. Drei-Säulen-Sparmodell nutzen

Das Drei-Säulen-Modell ist eine bewährte Methode, um finanzielle Ziele klar zu strukturieren und systematisch zu verfolgen. Die erste Säule umfasst kurzfristige Ziele – zum Beispiel einen Notgroschen für unerwartete Ausgaben wie Autoreparaturen oder medizinische Notfälle. Diese Rücklagen sollten auf einem Tagesgeldkonto liegen, um jederzeit verfügbar zu sein. Die zweite Säule widmet sich mittelfristigen Sparzielen wie dem nächsten Urlaub, einem neuen Auto oder Weiterbildungen. Hier sind flexible, aber renditestärkere Produkte wie Festgeld, konservative ETFs oder Mischfonds sinnvoll. Die dritte Säule richtet sich auf langfristige Ziele, vor allem die Altersvorsorge. Produkte wie ETF-Sparpläne, private Rentenversicherungen oder betriebliche Altersvorsorgekonzepte können hier sinnvoll sein. Durch die klare Trennung wird das Risiko minimiert und gleichzeitig eine zielgerichtete Vermögensplanung gefördert.

18. Magisches Dreieck der Vermögensanlage beachten

Jede Investitionsentscheidung bewegt sich im Spannungsfeld von drei zentralen Zielen: Sicherheit, Liquidität und Rentabilität – das sogenannte magische Dreieck. Diese drei Kriterien stehen oft im Widerspruch zueinander. Eine hochrentable Anlage wie Aktien kann schwanken und ist damit weniger sicher. Ein Tagesgeldkonto ist sehr sicher und liquide, bringt aber geringe Rendite. Wer langfristig Vermögen aufbauen möchte, sollte verstehen, wie er diese Faktoren balancieren kann – je nach Risikobereitschaft, Lebensphase und Anlageziel. Für junge Anleger mit langem Anlagehorizont kann z. B. eine renditestarke Ausrichtung mit ETFs sinnvoll sein, während für den Kapitalerhalt im Alter die Sicherheit im Vordergrund steht. Das Verständnis des magischen Dreiecks verhindert unrealistische Erwartungen und sorgt für strategisch kluge Entscheidungen.

19. Frühzeitige Depotwahl bei günstigen Brokern

Ein Wertpapierdepot ist die Grundlage für alle Kapitalmarktinvestitionen. Die Wahl des richtigen Anbieters hat dabei einen direkten Einfluss auf deine Nettorendite. Klassische Filialbanken verlangen häufig Depotführungsgebühren oder hohe Transaktionskosten, die über Jahre hinweg Rendite auffressen können. Online-Broker wie Trade Republic, Scalable Capital oder Smartbroker+ bieten hingegen kostenlose ETF-Sparpläne, geringe Ordergebühren und einfache Bedienung über Apps. Wer früh ein Depot bei einem günstigen Broker eröffnet, profitiert sofort von niedrigeren Kosten und einer breiteren Produktauswahl. Besonders beim langfristigen Vermögensaufbau mit Sparplänen ist eine kosteneffiziente Depotstruktur entscheidend. Achte bei der Wahl auf versteckte Gebühren, steuerliche Abwicklung (Quellensteuer), Benutzerfreundlichkeit und die angebotenen ETFs oder Fonds.

20. Regelmäßige Review der Geldanlage

Eine einmal getroffene Investitionsentscheidung sollte nicht „für immer“ sein. Märkte, Lebensumstände und Finanzprodukte verändern sich – daher ist eine regelmäßige Überprüfung der eigenen Geldanlage wichtig. Ein solcher Review kann jährlich oder bei besonderen Anlässen (z. B. Gehaltserhöhung, Heirat, Geburt) erfolgen. Dabei prüfst du: Stimmt die Asset-Allokation noch zu deinem Risiko- und Anlageprofil? Haben sich die Kostenstrukturen verändert? Gibt es bessere Produkte oder Anbieter? Auch steuerliche Veränderungen (z. B. neue Freibeträge oder Reformen) sollten berücksichtigt werden. Eine gute Möglichkeit ist das Rebalancing, bei dem die ursprüngliche Gewichtung von Anlageklassen (z. B. 70 % Aktien, 30 % Anleihen) wiederhergestellt wird. So bleibt das Portfolio risikogerecht und effizient.

21. Lebensversicherung / Sparbrief prüfen und ggf. umschichten

Viele ältere Lebensversicherungen oder Sparbriefe bieten heute kaum noch Rendite – oft liegen die Verzinsungen unterhalb der Inflationsrate. Wer noch solche Verträge besitzt, sollte sie kritisch prüfen: Lohnt sich die weitere Einzahlung? Gibt es garantierte Leistungen oder lohnt eine Kündigung oder Beitragsfreistellung? In vielen Fällen kann es finanziell sinnvoller sein, die Beiträge stattdessen in renditestärkere Produkte wie ETF-Sparpläne umzuschichten. Dabei ist jedoch Vorsicht geboten: Bei Kündigung können Stornoabzüge, steuerliche Nachteile oder der Verlust von Altverträgen mit steuerfreien Auszahlungen drohen. Eine fundierte Entscheidung sollte auf einer genauen Analyse von Restlaufzeit, Rückkaufswert, Garantien und Alternativen beruhen – gegebenenfalls mit Hilfe eines unabhängigen Honorarberaters.

strategische Finanzmethoden zum Geld sparen

22. Notgroschen als Liquiditätspuffer (3–6 Monatsausgaben)

Ein solider Notgroschen schützt vor finanziellen Engpässen bei unvorhersehbaren Ereignissen wie Arbeitslosigkeit, Krankheit oder teuren Reparaturen. Experten empfehlen, drei bis sechs Monatsausgaben als Rücklage auf einem separaten, schnell verfügbaren Tagesgeldkonto zu halten. Das Geld sollte nicht investiert werden, sondern als reine Liquiditätsreserve dienen. Diese Reserve verhindert, dass man im Ernstfall auf teure Dispokredite oder Kreditkartenkredite zurückgreifen muss, und sichert den Lebensstandard trotz kurzfristiger Krisen.

23. Rücklagen für bestimmte Ziele automatisieren

Sparziele wie Urlaub, Autoreparaturen oder Weiterbildungen lassen sich durch automatisierte Daueraufträge effizient und regelmäßig verfolgen. Hierzu empfiehlt es sich, für jedes Ziel ein eigenes Sparkonto oder Unterkonto anzulegen. Der monatlich fix eingerichtete Sparbetrag läuft automatisiert und unbemerkt mit – ähnlich wie eine „stille Rechnung“ an sich selbst. Diese Form der Automatisierung senkt die Versuchung, Geld auszugeben, bevor es gespart wurde, und macht die Zielverfolgung messbar und motivierend.

24. Kostenlose Finanztools & Apps verwenden

Digitale Tools wie Finanzguru, Outbank, Numbrs oder Finanztip bieten umfassende Unterstützung beim Finanzmanagement. Sie analysieren Einnahmen und Ausgaben, geben Hinweise auf Sparpotenziale, warnen vor teuren Verträgen und schlagen Alternativen vor. Viele dieser Apps ermöglichen auch automatische Kategorisierung, Vertragsübersicht oder Liquiditätsplanung. Das erhöht die Transparenz der eigenen Finanzen und hilft dabei, fundierte Entscheidungen zu treffen – kostenlos und bequem vom Smartphone aus.

25. Rendite durch Reinvestitionen (Zinseszins-Effekt)

Der Zinseszins-Effekt gehört zu den mächtigsten Mechanismen beim Vermögensaufbau. Werden Erträge wie Zinsen, Dividenden oder Kursgewinne nicht entnommen, sondern wieder reinvestiert, beschleunigt sich das Wachstum des Kapitals exponentiell. Besonders bei langfristigen Investments in thesaurierende ETFs oder Fonds zeigt sich dieser Effekt deutlich. Schon kleine regelmäßige Reinvestitionen können nach 20 oder 30 Jahren mehrere tausend Euro zusätzlich bringen – ganz ohne zusätzliches Kapital.

26. Mitarbeiterbeteiligung oder Betriebsrente nutzen

Viele Unternehmen bieten ihren Mitarbeitenden Beteiligungsmodelle oder betriebliche Altersvorsorge an. Diese sind oft steuerlich und sozialabgabenfrei bis zu bestimmten Höchstgrenzen (§ 3 Nr. 63 EStG). Dadurch fließt ein größerer Bruttobetrag in die Vorsorge, als bei privater Einzahlung. Zusätzlich kann es Arbeitgeberzuschüsse geben. Wer diese Angebote nicht nutzt, verzichtet auf „geschenktes Geld“. Insbesondere jüngere Arbeitnehmer profitieren langfristig durch den Zinseszins-Effekt von diesen Zusatzleistungen.

27. Steueroptimierte Anlageformen nutzen (z. B. Riester, Rürup)

Riester- und Rürup-Renten bieten steuerliche Vorteile, insbesondere für Familien oder Besserverdienende. Beiträge lassen sich in der Steuererklärung absetzen, zudem gibt es staatliche Zulagen. Besonders bei der Rürup-Rente profitieren Selbstständige von hohen steuerlichen Abzugsmöglichkeiten. Wichtig ist jedoch eine sorgfältige Produktauswahl, da viele klassische Verträge hohe Kosten und geringe Renditen aufweisen. ETF-basierte Varianten bieten hier mehr Transparenz und Effizienz.

28. Verlustvorträge & Sonderabschreibungen steuerlich nutzen

Wer Verluste aus Kapitalanlagen, Vermietung oder Selbstständigkeit erzielt, kann diese steuerlich geltend machen – entweder im gleichen Jahr oder durch Verlustvorträge in die Zukunft. Besonders bei Immobilienabschreibungen (AfA), Investitionsabzugsbeträgen oder Sonderabschreibungen (z. B. für energetische Sanierungen) ergeben sich legale Möglichkeiten zur Steuerersparnis. Voraussetzung ist eine sorgfältige Dokumentation und steuerlich saubere Aufbereitung, ggf. mit Unterstützung eines Steuerberaters.

29. Mit Tandem-Investments Risiken minimieren

Eine clevere Strategie ist die Kombination von risikoarmen und renditeorientierten Anlagen. Beispielsweise wird ein Teil des Kapitals in Festgeld mit fester Laufzeit und Zinssatz investiert, während der andere Teil in breit gestreute ETFs fließt. So bleibt ein Teil des Vermögens jederzeit sicher und liquide, während der andere langfristig wächst. Diese Strategie hilft, Marktvolatilität besser auszusitzen, ohne das Gefühl vollständiger Abhängigkeit vom Börsengeschehen.

30. Bijektive Preisalarme für geplante Investitionen nutzen

Moderne Finanz-Apps oder Broker bieten Preisalarme, die bei Erreichen eines Wunschkurses benachrichtigen. Das ermöglicht gezielte Nachkäufe oder den Einstieg in Investments zu günstigen Zeitpunkten. Besonders bei ETFs, Aktien oder Kryptowährungen kann das einen entscheidenden Unterschied im Einkaufspreis machen. So wird impulsives Investieren vermieden und strategische Disziplin gefördert – eine wichtige Voraussetzung für nachhaltigen Vermögensaufbau.

31. Spar-Challenges für finanzielle Motivation

Spar-Challenges sind einfache, spielerische Methoden, um das Sparverhalten zu verbessern. Beispiele sind die 52-Wochen-Challenge (jede Woche ein Euro mehr sparen), die 5-Euro-Schein-Challenge oder Münzsammlungen. Sie wirken psychologisch motivierend, sind leicht umsetzbar und sorgen für eine positive Einstellung zum Sparen. Kombiniert mit festen Sparzielen kann das den Einstieg in ein nachhaltiges Finanzverhalten enorm erleichtern – besonders für Einsteiger oder Jugendliche.

32. Finanzielle Bildung & Weiterbildung fördern

Langfristig spart, wer informiert entscheidet. Bücher, Podcasts, Webinare oder YouTube-Kanäle rund um Finanzthemen helfen dabei, Anlagefehler zu vermeiden und Chancen zu erkennen. Auch Seminare oder Online-Kurse (z. B. von Volkshochschulen oder Universitäten) vermitteln fundiertes Wissen zu Steuern, ETFs, Immobilien oder Altersvorsorge. Eine Stunde Weiterbildung kann schnell hunderte oder tausende Euro sparen helfen – Wissen ist hier sprichwörtlich bares Geld wert.

33. Steuersparpotenziale erkennen lassen (z. B. Altersvorsorge, Pendlerpauschale)

Viele Menschen schöpfen ihre steuerlichen Möglichkeiten nicht aus – sei es durch fehlende Kenntnis oder Unsicherheit. Tools wie WISO Steuer, Taxfix oder Lohnsteuerhilfevereine können helfen, versteckte Potenziale zu erkennen. Dazu gehören z. B. Werbungskosten, Sonderausgaben, Kinderfreibeträge, Pendlerpauschale oder Ausgaben für Altersvorsorge. Ein gezielter Check spart oft mehrere hundert Euro jährlich – ohne Mehraufwand.

34. Sparziele priorisieren: Kurz-, Mittel-, Langfristig

Nicht jedes Sparziel ist gleich wichtig. Wer alle Ziele gleichzeitig verfolgt, riskiert Überforderung oder unzureichende Fortschritte. Daher empfiehlt es sich, klare Prioritäten zu setzen: kurzfristige (Notgroschen, Reparaturen), mittelfristige (Urlaub, Konsum) und langfristige Ziele (Altersvorsorge). Jedes Ziel bekommt eine eigene Sparstrategie – in Bezug auf Zeitrahmen, Betrag und Risiko. Das sorgt für Motivation, Struktur und messbare Erfolge.

35. Automatische Betragssteigerung im Sparplan einstellen

Viele Broker und Banken bieten die Option, Sparpläne automatisch jedes Jahr um einen bestimmten Prozentsatz zu erhöhen. So wird der monatliche Sparbetrag z. B. um 3–5 % angepasst – synchron zur Gehaltsentwicklung oder Inflation. Diese Funktion sorgt dafür, dass der reale Wert des Sparvolumens nicht sinkt und langfristig höhere Beträge investiert werden – ganz ohne manuelles Eingreifen. Ein einfacher Hebel mit großer Wirkung.

Finanzielle Absicherung durch cleveres Sparen

Sparen muss heute nicht gleichbedeutend mit Verzicht sein – im Gegenteil: Wer clever spart, nutzt gezielt finanzielle Hebel, um mehr Freiheit, Sicherheit und Vermögenswachstum zu erreichen. Die vorgestellten 35 Methoden zeigen, wie viel Potenzial in durchdachter Finanzplanung steckt – ganz ohne Spartipps für den Alltag oder Haushaltskürzungen.

Ob du Rücklagen bildest, deine Geldanlage überprüfst oder von staatlichen Förderungen profitierst – jede Maßnahme ist ein Baustein auf dem Weg zu finanzieller Stabilität. Wichtig ist dabei nicht, alles auf einmal umzusetzen, sondern kontinuierlich und bewusst zu handeln.

Finanzielle Unabhängigkeit beginnt mit Struktur, Wissen und der Entscheidung, Verantwortung für die eigenen Finanzen zu übernehmen. Der beste Zeitpunkt dafür ist jetzt.

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